Erste Woche in Thailand und schon viel erlebt

Erste Woche in Thailand und schon viel erlebt

Erste Woche in Thailand und schon viel erlebt

Erste Woche in Thailand und schon viel erlebt

17.Woche unserer Reise

Flug nach Bangkok

Am Morgen ging es früh aus den Betten, damit wir noch die letzten Vorbereitungen treffen konnten. Außerdem gibt es nichts über ein entspanntes Frühstück. Die Rucksäcke waren fertig gepackt. Wir verabschiedeten uns sehr warm von unseren norwegischen Freunden mit der Freude auf ein Wiedersehen irgendwann. In Oslo am Flughafen gaben wir unser Gepäck auf und machten es uns dann an einem großen Glasfenster mit Blick auf das Flughafengelände gemütlich. Da unsere gebackene Pizza doch sehr intensiv nach Knoblauch roch, stopften sich jeder eine halbe Pizza (die eigentlich für 1,5-2 Mahlzeiten gedacht war) in den Magen, bevor es zum Flugzeug ging. Der Flug verlief ganz gut, auch wenn es einmal sehr starke Turbulenzen gab. Bei den Luftlöchern war Jonathans Magen sich kurz am Beschweren. Aber es blieb alles drin. Wie es bei Langstreckenflügen so ist, sind die Schlafzeiten nicht gerade die erholsamsten. Daher kamen wir sehr müde um kurz vor 7Uhr (1Uhr nachts deutsche Zeit) in Bangkok an.

Von Bangkok nach Suratthani

Die Thailänder fielen uns am Flughafen schon als sehr freundliche und hilfsbereite Menschen auf. Umgehauen haben uns die günstigen Restaurantpreise. Wir waren noch so die norwegischen Restaurantpreise gewöhnt. Jonathan kaufte eine thailändische Sim-Karte, sodass wir nun innerhalb des Landes telefonieren und Internet haben können. Nach einem kurzen Frühstück buchten wir den Weiterflug nach Suratthani. Das Flugzeug sollte am frühen Nachmittag starten, allerdings von einem anderen Flughafen in Bangkok. Dank der Seite... Nutzten wir eine kostenlose Shuttle Verbindung zwischen den zwei Bangkok-Flughäfen. Wir waren immer noch sehr ko. Jede Möglichkeit wurde zum schlafen genutzt.

Eine Nacht in Suratthani

Als wir schließlich in Suratthani ankamen, suchten wir nach einer Unterkunft für eine Nacht. Die Uhrzeit schritt immer weiter voran und unser Hunger nahm zu. In einem, wie sich herausstellte veganem Restaurant, stärkten wir uns. Es gab neben Reisgemüse Papayasalat. Tja, darauf fallen wohl viele Europäer rein. Wir erwarteten einen süßen Papayasalat. Stattdessen gab es einen ziemlich scharfen, herzhaften Salat. Später erfuhren wir, dass für diesen traditionellen Salat unreife Papayas verwendet werden. Interessant! 😀 Eine Unterkunft hatten wir bisher nicht gefunden. Es wurde immer dunkler. Also nahmen wir das nächst beste und hausten für eine Nacht in einer kleinen Absteige: Kein Fenster, nur kleine Luftritze, relativ dreckiges Bad, dafür aber ein großes Bett. Gut, dass wir unser Moskitonetz dabei hatten, sonst wären wir den zahlreichen Blutsaugern zum Opfer gefallen. Das Moskitonetz befestigten wir an alten Dübeln, irgendwelchen Drähten und was sonst so an der Decke und den Wänden zu finden war.

Weiterreise an die West Küste

Am Morgen zogen wir dann zu Fuß ein paar Straßen weiter, um einen Minivan nach Krabi zu bekommen. Anscheinend sind die Thailänder es nicht gewöhnt zu Fuß unterwegs zu sein. Eine nette Verkäuferin erklärte uns den Weg und meinte es wäre sehr weit weg: 1,2km 😀 Das war für uns kein Problem. Mit dem Minivan ging es dann 2 Stunden nach Krabi. Von dort nahm uns ein sehr netter Taxifahrer mit an den Pier, wo unsere Fähre ablegen sollte. Wir unterhielten uns sehr gut auf der Fahrt. Es war schön sich in englisch mit Einheimischen austauschen zu können. Und wir sollten einander wieder sehen.

Die Insel Ko Yao Noi

Eine alte klapprige Holzschale mit Motor, auch genannt Longtail boat, brachte uns dann am späten Nachmittag auf die Insel Ko Yao Noi. Die Aussicht während der Fahrt war wunderschön. Überall kleine, grün bewachsene Inseln, die im blauen Meerwasser stehen und die verrücktesten Formen bilden. Eine Insel nannten wir die Gummibärchen Insel, da es aussah, als würde sich ein überdimensionales Gummibärchen an einen Felsen lehnen.

Wieder auf Unterkunft-Suche

Als wir die Insel erreichten neigte sich der Tag wieder seinem Ende. Wir stärkten uns noch kurz mit Abendessen, leihten einen Motorrad aus und begaben uns auf die Suche nach einer Unterkunft. Ein überaus freundlicher Italiener, der in den 90er Jahren ausgewandert ist, empfahl uns eine günstige, schöne Unterkunft. Seine Tochter zeigte uns mit dem Motorrad den Weg. Wir waren dankbar für die Hilfe und Freundlichkeit und erreichten müde einen wirklich sehr gemütlichen Bungalow. Hier würden wir uns wohl fühlen und entspannen können.

Türkis-blaues Wasser und einsame Strände

Am nächsten Morgen packten wir unsere Badesachen und unser Obst ein. Es ging los zu einem Strand, den uns der nette Italiener empfohlen hatte. Der Weg dorthin war zum Teil herausfordernd mit dem Motorrad zu fahren. Aber damit stieg die Wahrscheinlichkeit, dass wir dort nicht viele Menschen antreffen würden. Und so war es. Ein weiter Strand mit gelben Sand lag vor uns. Türkis-blaues Wasser und zahlreiche Inseln am Horizont ergänzten das Bild, sodass wir uns nicht satt sehen konnten. Der Anblick tat so gut.

Elefanten live bei der Arbeit

Neben unserem Bungalow wurden Motorsägen-Arbeit durchgeführt. Anfangs waren wir über diese Motorklänge alles andere als erfreut. Aber es sollte seinen Grund haben und uns eine tolle Erfahrung ermöglichen. Der neugierige Jonathan warf einen Blick auf das Arbeitsfeld und entdeckte dabei 2 Elefanten. Die Arbeiter setzten diese starken Tiere ein, um die gefällten Stämme aus dem Wald zu ziehen. Die Tiere wurden nur mit der Stimme angeleitet. Es war ein beeindruckender Anblick. Wir fragten die Einheimischen, ob wir paar Fotos und Videos machen dürften. Das war kein Problem, viel mehr schien ihnen unsere Interesse zu gefallen. Wenn es durch Pfützen ging, nutzten die Elefanten die Gelegenheit und spritzten sich mit ihrem Rüssel nass. Das sah toll aus. Sie kamen immer näher an den Weg, wo wir standen. Dort wurden dann die Stämme gelagert und später auf einen Lkw gefrachtet. Einer der Elefantenführer fragte uns, ob wir die Elefanten mal streicheln wollen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Was ein Erlebnis. Kein Zaun dazwischen und auch nicht irgendwo bei einer fragwürdigen Elefantenshow, sondern mitten im local life. Das war das Highlight des Tages!

Unser erster Besuch auf dem Local-Markt

Am Nachmittag erkundeten wir mit dem Motorrad die Insel. Dabei entdeckten wir den Markt der Einheimischen. Uns erwartete eine Fülle an tropischen und uns zum Teil unbekannten Früchten. Wir probierten uns durch und kauften einiges ein. Die Locals schien es zu freuen, zumal wir seit dem fast jeden Tag dort frisches Obst kauften und bei den Einheimischen so bekannt wurden. Direkt neben dem Markt gab es ein kleines Straßenrestaurant. Auch hier sollten wir zur Freude der moslemischen Köchin Stammgäste werden. Es gab das für Thailand berühmte PadThai Gericht. Für uns aber ohne Chicken und ohne Shrimps. Da die Englisch Kenntnisse der Köchin nicht gerade gut waren, verständigten wir uns mit Händen und Füßen. Das hat super funktioniert und wir haben das Essen sehr genossen.

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